Fußball als Herausforderung beim 3D-Druck-Wettbewerb
Fußball als Herausforderung beim 3D-Druck-Wettbewerb
Auch in diesem Jahr nahm unsere 3D-Druck-AG am 3D-Druck-Wettbewerb der Ruhr-Universität Bochum teil. Das Motto lautete diesmal „Fußball“ und stellte die Teams vor zwei spannende Konstruktionsaufgaben.
Bei der ersten Aufgabe galt es, innerhalb einer Minute aus einer Entfernung von 30 cm mit einer selbst konstruierten Maschine Korkbälle auf eine Torwand mit drei Löchern zu schießen. Greta und Smilla nahmen zum ersten Mal am Wettbewerb teil und waren entsprechend aufgeregt. Mit 10 Treffern erreichten sie einen guten 13. Platz und konnten mit ihrer Leistung zufrieden sein.
Die schwierige Aufgabe machte ihrem Namen alle Ehre: Ein Ball sollte parallel zur Torlinie gestartet werden und allein durch seinen Drall ins Tor rollen. Von den fünf teilnehmenden Teams gelang dies lediglich einem einzigen, sodass es gleich vier zweite Plätze gab. Auch unser Team war ganz nah am Erfolg. Der Ball rollte bis kurz vor die Torlinie, blieb dort jedoch liegen, weil ihm am Ende der nötige Schwung fehlte.
Die raffinierte Konstruktion von Flo, Lukas und Lennard sorgte dennoch für viel Bewunderung. Der Ball lag zunächst auf einer schiefen Ebene und war mit einem Hütchen bedeckt. Ein Gewicht senkte sich über einen Turm mit Umlenkrollen ab und versetzte den Ball dabei in eine Drehbewegung. Am unteren Ende angekommen fiel das Gewicht auf einen Hebel, der das Hütchen auf der anderen Seite des Turms anhob. Erst dadurch konnte der Ball die schiefe Ebene hinunterrollen und dank seines Dralls den Weg in Richtung Tor antreten. Leider reichte die Energie am Ende nicht ganz aus – der Ball blieb unmittelbar vor der Torlinie liegen.
Wie jedes Jahr hat der Wettbewerb allen Beteiligten großen Spaß gemacht. Wir haben viele neue Ideen gesammelt und freuen uns schon auf die nächste Ausgabe. Natürlich sind wir auch im kommenden Jahr wieder dabei.
Wer Interesse am Tüfteln, Konstruieren und 3D-Druck hat, ist herzlich eingeladen, unsere 3D-Druck-AG zu besuchen und beim nächsten Wettbewerb selbst mitzumachen.


